Fast jeder dritte Deutsche benutzt das Internet einmal monatlich, um gesundheitsbezogenen Themen zu recherchieren. Damit liegt Deutschland europaweit an dritter Stelle.
Diese und weitere interessante Zahlen rund um gesundheitsbezogene Internetnutzung sind in der Studie „eHealth Trends 2005-2007″ nachzulesen, die vom Lehrstuhl für Medizinische Informatik der Universität Erlangen-Nürnberg durchgeführt und von der EU gefördert wurde.
Die Studie ist online verfügbar:
Gesundheitsbezogene Internetnutzung in Deutschland 2007
Eine Pressemitteilung (idw) ist ebenfalls verfügbar.
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Telemedizin zum Hören
Der SWR hat sich vor einiger Zeit mit dem Thema Telemedizin beschäftigt. Herausgekommen ist ein hörenswerter Beitrag, der einen guten Überblick über die Einsatzmöglichkeiten elektronischer Hilfen bei der Behandlung psychischer Probleme gibt.
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Älteren Menschen ein selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen ist eine häufig genannte gesundheitspolitische Forderung. Genau dieses Ziel fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) nun mit einem eigenen Förderschwerpunkt „Technologie und Dienstleistungen im demografischen Wandel“. Unter dem Kurztitel “E-Health@Home“ arbeiten in einem interdisziplinären Verbund das Institut Arbeit und Technik (IAT/ Fachhochschule Gelsenkirchen), die Freie Universität Berlin, die Ruhr-Universität Bochum, die Universität Duisburg-Essen, das Fraunhofer Institut für Software- und Systemtechnik, die Hochschule Niederrhein sowie der Industriepartner T-Systems an diesen Fragen.
Die Aufgabe des Projekts ist eine Identifikation, Bewertung, Gestaltung und Implementierung telemedizinischer Services für ältere Menschen und die Entwicklung entsprechender innovativer Geschäftsmodelle. Der interdisziplinäre Ansatz soll es ermöglichen, medizinische, technische, ökonomische und soziale Aspekte gleichermaßen zu berücksichtigen.
Quellen:
Pressemitteilung zum Projekt (IDW)
Homepage des IAT
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Telemedizin kommt in die Jahre
Dass die Schnittmenge aus Informatik und Medizin keinesfalls eine Entwicklung der jüngsten Vergangenheit ist bestätigt ein Jubiläum, das die Universität Heidelberg und die Hochschule Heilbronn in diesem Jahr feiert: Der Studiengang „Medizinische Informatik“ wird 35 Jahre alt. In der Pressemitteilung der Universität heißt es, die moderne Medizin sei ohne die Informatik gar nicht denkbar, auch wenn die Euphorie der Anfangsjahre bezüglich bestimmter Entwicklungen verflogen sei. Als wichtige Themen der zukünftigen Entwicklung nennt Professor Hartmut Dickhaus rechnerbasierte Genomanalysen, neue bildgebende Verfahren, eine bessere Vernetzung im Gesundheitswesen und die Entwicklung guter Benutzerschnittstellen also einer anwenderfreundlicheren Ausgestaltung der technischen Systeme.
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Tags: Trends
Der ungarische Medizinstudent Bertalan Meskó hat eine Präsentation (in englischer Sprache) ins Netz gestellt, in der viele Aspekte der Telemedizin behandelt werden. Sie stellt einen ansprechenden Einstieg in die Vielfalt der Möglichkeiten auf diesem Gebiet dar.
Zur Präsentation
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Tags: Materialien, Präsentation
Die Praxis im Internet
Wer sich einen Eindruck von der Zukunft ärztlichen Handelns verschaffen möchte, dem sei die Webseite jayparkinsonmd.com empfohlen. Der New Yorker Arzt ist mit seiner Praxis bereits heute ins Internet umgezogen: Patienten melden sich über seine Webseite zu einer Sprechstunde an, Konsultationen finden über Chat oder Videokonferenzen statt. Dr. Parkinson wirbt vor allem mit einer kompetenten und kosteneffizienten Weitervermittlung an lokale Spezialisten. Er nimmt damit weniger die Rolle eines Arztes ein als vielmehr die eines Lotsen oder Informationsvermittlers, der (auf Grundlage medizinischer Kompetenz) Patienten mit Spezialisten zusammenbringt.
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Tags: Informationsarbeiter, virtuelle Praxis